Eva und die Ruhrtriennale

Seit Anfang Juli bin ich über das EYE – Erasmus for Young Entrepreneurs Programm in Gelsenkirchen. Hier arbeite ich bei der Ruhrtriennale im Bereich Dramaturgie und Popmusik beim Projekt „Ritournelle“ mit und kann sehr gut mein Wissen als Festivalarbeiterin einbringen.

In Linz bin ich unter anderem bei Film- und Theaterfestivals tätig und habe bei mehreren Musikveranstaltungen im Bereich Artist Management gearbeitet, sowie einen Lehrgang in Musikwirtschaft absolviert. Nach einer Woche Gelsenkirchen kann ich sagen, dass ich mich schon sehr wohl fühle. In unserem „Erasmus-Haus“ in der Künstlersiedlung Halfmannshof haben wir uns schon gemütlich eingerichtet. Derzeit wohne ich mit zwei Schwedinnen zusammen, die auch den internationalen Flair mitbringen. Das Büro der Ruhrtriennale ist nur wenige Minuten von hier entfernt. Nach einem ausführlichen Einführungstag habe ich bereits einen guten Überblick über das große Team der Ruhrtriennale bekommen. Es ist sehr spannend zu sehen wie die Festivalorganisation hier aufgebaut ist und mit welchen Tools gearbeitet wird um bei diesen vielen und großen Produktionen den Überblick zu behalten.

Zu meinem Projekt „Ritournelle“ hat es bereits einige Besprechungen gegeben und daher habe ich in diese Strukturen einen guten Einblick bekommen und kann bereits an den ersten Aufgaben im Bereich Artist Management arbeiten. Ziel meines Projekts ist es, eine Weiterführung der Veranstaltung 2017 zu evaluieren und Veränderungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dafür werde ich vorerst in der Organisation mitarbeiten um die Abläufe genau kennen zu lernen.

Ich freue mich darauf, in den nächsten Wochen das Ruhrgebiet zu erkunden und auch einen Überblick über die unterschiedlichen Spielstätten in den Nachbarstädten zu bekommen. Mitte August beginnt das sechswöchige Festival und es wird unzählige Möglichkeiten das reiche Kulturprogramm zu erleben.

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