C-Change - Arts & Culture Leading Climate Action in Cities

Fotocollage. Grüner innenhof und Dreiecke.

In Gelsenkirchen soll es nachhaltiger zugehen. Die Stadt ist Teil des Netzwerks C-Change von URBACT, das über das Adaptieren von Good Practice Beispielen Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung entwirft. Zusammen mit fünf Partnerstädten in Europa arbeiten alle daran, eine Nachhaltigkeitsstrategie über die kreativen Szene zu entwerfen. Ganz im Sinne der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ‘Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel’ wird die Klimahauptstadt RUHR 2022 den Klimawandel durch Kultur gestalten“, sagt Kulturdezernentin Annette Berg.

 

Was C-Change verändern will

„C-Change - Arts & Culture Leading Climate Action in Cities“ entwickelt einen Ansatz zusammen mit Künstler*innen, Kulturschaffenden und Kunstinstitutionen, um dem Klimawandel zu begegnen.

Gemeinschaftliche Ziele sind:

  • Bürger*innen und Publikum auf das Thema Klimawandel aufmerksam zu machen und zum Handeln zu bewegen
  • Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren
  • Dem Kampf gegen den Klimawandel innerhalb der Städte eine höhere Priorität zu geben

Das Ganze aufbauend auf Manchester's Good Practice.

 

Wer sind C-Change und URBACT?

C-Change, das ist ein Netzwerk bestehend aus Vertreter*innen der Städte Manchester (UK), Mantova (IT), Wroclaw (PL), Sibinek (HR), Agueda (PT) und Gelsenkirchen (DE). Als ein Transfernetzwerk von URBACT arbeiten sie daran, die Nachhaltigkeitsstrategie, die Manchester zu einem Good Practice gemacht hat, für die anderen Städte zu adaptieren. Daher die Bezeichnung „Transfernetzwerk“. URBACT selbst ist ein von dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziertes Programm. Es zielt darauf ab, eine nachhaltig integrierte Stadtentwicklung in Städten in ganz Europa zu fördern.

 

 

Manchester als Good Practice

In Manchester hat sich seit 2011/12 ein Netzwerk aus rund 30 Partner*innen aus den Bereichen Kunst & Kultur, Stadtverwaltung und Nachhaltigkeit zusammengefunden. Durch die gemeinsame Strategieentwicklung und Umsetzung ist seit 2011/12 eine durchschnittliche CO2-Reduktion von 7 Prozent pro Jahr zu verzeichnen. Dabei war der Fokus nach innen gerichtet. Die Frage war: Was können wir tun, um unseren CO2-Fußabdruck zu minimieren? Ob das der richtige Ansatz ist? Der Erfolg gibt ihnen deutlich recht! Davon inspiriert schlussfolgert Kulturdezernentin Annette Berg bei einem ersten Treffen Mitte 2018: „Ganz im Sinne der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ‘Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel’ wird die Klimahauptstadt RUHR 2022 den Klimawandel durch Kultur gestalten.“

 

Wer wird unser Netzwerk?

Die Städte und deren Vertreter*innen sitzen für dieses Programm nicht hinter verschlossenen Türen. Vertreter*innen aus Kunst und Kultur aus der Region werden eingeladen, um eine sogenannte URBACT Lokale Gruppe (ULG) zu bilden. Diese Gruppe, inspiriert vom Manchester Beispiel, soll ihren eigenen Weg finden, um ihre Region auf einen nachhhaltigen Weg zu bringen. Start der Zusammenarbeit dieser Gruppen ist das erste Jahresviertel 2019.

Wer gerne Teil dieser Gruppe sein möchte (Künstler*innen, Künstlergruppen oder auch Institutionen), kann sich gerne bei Stefanie Rogg melden. Kontakt siehe unten. Wir freuen uns auf Sie und Euch!

 

Weiterführende Links

Beispiel Manchester:
Homepage URBACT:
Homepage des Projektes C-Change folgt
 
Ansprechperson
Stefanie Rogg
Projektkoordinatorin C-Change Gelsenkirchen
 
 

Infomaterial zum Download

 

 

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