futureWork

Automatisierung und künstliche Intelligenz übernehmen immer mehr Arbeiten des Handwerks. Die kreative Arbeit bleibt dabei der einzige Bereich, in dem Menschen weiterhin einzigartige Fähigkeiten bieten. Diese Besonderheit und neue digitale Teammethoden werden drei Jahre lang im Projekt „futureWork“ auf dem Halfmannshof untersucht. Es ist für die vorwiegend analog arbeitenden Kreativen der Aufbruch in neue digitale Arbeitswelten.

Das Ziel

In einem vom MWIDE in Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen) geförderten Projekt soll die kollaborativen Arbeitsweisen kreativer Denker und Arbeiter erforscht werden. Es werden Möglichkeiten gesucht, diese Prozesse durch den Einsatz angepasster Technologie zu verbessern und zu unterstützen. Dazu dient das Co.Laboratorium Daig im Halfmannshof als "lebendiges Labor“.

Die Vorgehensweise

Auf der einen Seite zielt die Forschung darauf ab, die Arbeit und die sozialen Praktiken der Bewohner des lebenden Labors zu verstehen - sehr stark nach einem ethnomethodologischen Ansatz, wie er in der HCI-Forschung üblich ist. Auf der anderen Seite sollen neue Technologien entwickelt werden, die zu den entdeckten Prozessen und Praktiken passen und diese verbessern können. Das lebende Labor bietet den perfekten Raum für Langzeitauswertungen. Auf dieser Grundlage sollen tragfähige Geschäftsmodelle für kreativ-kollaborative Arbeitsräume entwickelt werden, die auch auf andere Kreativzentren übertragen werden können.

Innovationen und Perspektiven

Diese Forschung ermöglicht ein tieferes Verständnis der kreativen Arbeitspraktiken und zeigt gleichzeitig, wie neue Technologien den Menschen in solchen Umgebungen zugute kommen können. Es wird eine allgegenwärtige Erfahrung angestrebt, bei der sich die Technologien nahtlos in unsere Alltagsumgebung einfügen (nach Mark Weiser).

Partner

Projektpartner von „futureWork“ sind die Westfälische Hochschule mit der Arbeitsgruppe Mensch-Computer-Interaktion, dem hochschuleigenen Institut für Innovationsforschung und -management und die Stadt Gelsenkirchen. Das Projekt wird bis 2021 vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie mit knapp einer Million Euro gefördert. Es gehört zu dem Verbundprojekt „connect.emscherlippe“ der Westfälischen Hochschule, für das die diese ein ganzes Portfolio von Projekten zusammengeführt hat, um die Emscher-Lippe-Region durch Digitalisierung zu einer „Smart Region“ werden zu lassen.

Weiterführende Links
Institut für Innovationsforschung- und management
www.ifi-ge.de/institut/aktuelle-projekte/futurework/
Prof. Dr. Jens Gerken
https://hci.w-hs.de/

Ansprechpartner
Prof. Dr. Jens Gerken,
Campus Gelsenkirchen der Westfälischen Hochschule
Telefon (0209) 9596—739
E-Mail jens.gerken@w-hs.de
 
 
Gabi Rottes
Projektmanagerin für Digitales auf dem Halfmannshof Gelsenkirchen
Telefon (0209) 702 88 427
E-Mail work@daig.eu

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